Aktuelles 2018



Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) am 06./07.10.2018

4 Gespanne stellen sich der Meisterprüfung mit Übernachtfährte

Die VGP mit Übernachtfährte um Gut Mentzelsfelde fand, erneut in ARGE mit der Kreisjägerschaft Soest, am 06./07.10.2018 statt. Gemeldet waren 4 Hunde (3 GM und 1 DL), die sich der Meisterprüfung über zwei Tage mit ihren Führern stellen wollten.

 

Die Begrüßung und Richterbesprechung fand am Samstag um 08.00 Uhr auf dem Parkplatz auf Gut Mentzelsfelde statt, nachdem Prüfungsleiter Karl Wichmann und Richterobmann Peter Cosack alle Hundeführer, Richter und die Korona begrüßt hatten.

 

Der sonst gewohnte Teich der Kreisjägerschaft hatte aufgrund der Trockenheit in diesem Sommer nicht genügend Wasser, um eine ordentliche Prüfung daran durchzuführen zu können. Deshalb ging es in diesem Jahr für die Wasserarbeit an den Margaretensee. Das insgesamt 18 ha große Gewässer wurde an einem Arm genutzt, dessen überschaubarer Bereich ca. 2 ha beträgt und mit deckungsreichem Bewuchs versehen ist, welcher beste Voraussetzungen aufwies, um hervorragende Wasserarbeiten von den Hunden sehen zu können.

 

Und der Tag begann am Wasser vielversprechend. So konnte sich Sandro vom Ahler Esch hier die 4h beim Stöbern ohne Ente erarbeiten. Der Rüde nahm nach einmaligem, leisem Befehl das Wasser sofort an und stöberte über 400 m weit die Uferkante sehr intensiv und konzentriert ab. Immer wieder konnte man beobachten, wie er dabei den Wind ausnutzte und selbstständig die Suche voran brachte. Die äußerst ruhige und von hohem Finderwillen geprägte Arbeit wurde daher völlig zu Recht mit hervorragend beurteilt.

 

Zügig sowie mit viel Sachverstand und Fingerspitzengefühl, ohne dabei aber den Spaß aus den Augen zu verlieren, führte die Richtergruppe um Peter Cosack, Andreas Schwarte und Paul Raestrup die 2 Tage durch die einzelnen Prüfungsfächer in Wald, Wasser, Feld und Gehorsam. Insgesamt gesehen wurden von den Gespannen ganz unterschiedliche Leistungen gezeigt. An den Revierbedingungen lag dies jedoch nicht. Hier sei vor allem Peter Cosack und Andreas Schwarte gedankt, die top Reviere zur Verfügung gestellt bzw. ausgewählt hatten.

 

Das Team mit Sandro vom Ahler Esch und Silke Dickel konnte zwar durchgeprüft werden, zum Schluss fehlten aber Punkte im Gehorsam, so dass das Gespann das Ziel leider nicht erreichen konnte. Sehr schade, aber ein Hund ist nun mal keine Maschine und Frau Dickel konnte bei der Siegerehrung im Sonnenschein auf Gut Mentzelsfelde zum Glück auch schon wieder lachen.

 

Mit 329 Punkten im I. Preis ÜF konnte der durchgeprüfte DL Smirre vom Buchheim mit seinem Führer Heiko Tolkmit den Suchensieg erlangen und ist nun ein Jahr lang im Besitz des Wanderpokals. Auf dem 2. Platz folgt Becks von Stromberg mit Führer Rainer Dahlhoff und 309 Punkten im I. Preis ÜF (Benehmen vor eräugtem Haarwild konnte nicht geprüft werden) und Platz 3 nimmt Ruby aus der Stockmannsmühle mit ihrem Führer Derk Tielemann ein, die 279 Punkte im III. Preis ÜF (ebenfalls ohne Benehmen vor eräugtem Haarwild) erreichten.

 

Wir gratulieren den Gespannen und wünschen viel Waidmannsheil für die bevorstehende Jagdsaison. Sicherlich wird es mit diesen gut ausgebildeten Hunden noch ein wenig mehr Freude bereiten, die Jagden zu bestreiten.

 

Die ganze Truppe auf einem Bild (v.l.n.r.):

Platz 3 Ruby aus der Stockmannsmühle & Derk Tielemann, Richter Paul Raestrup, Platz 2 Becks von Stromberg

& Rainer Dahlhoff, Prüfungsleiter Karl Wichmann, Sandro vom Ahler Esch & Silke Dickel, Richter Peter Cosack,

Suchensieger Smirre vom Buchheim & Heiko Tolkmitt mit Tochter sowie Richter Andreas Schwarte

                                                              Rangliste                                                              
                                                              Bilder